Schenk mir den Himmel

Schenk mir den Himmel,
ich kauf dir den Mond.
Am Abend tanzen wir,
vergessen den kommenden Tag.

Wir kreisen noch einmal die Hüften,
durchswingen die Nacht.
Wir setzten auf Träume,
spüren, das Jetzt ist jetzt.

Die Zeit fällt wie Konfetti
vom Himmel auf uns herab.
Wir aber stützen einander,
bis unsere Füße den Boden verlieren.


© Ulrike Schmidt